Wie du sehr gute Aufsätze in weniger Zeit schreibst

Die meisten Schüler hassen es, Texte zu schreiben. Es nicht das Schreiben selbst, das keinen Spaß macht, sondern der langwierige Prozess bis zum Endresultat. Sie fangen nicht früh genug an und machen die Nacht durch, um ihre Arbeit vor dem Abgabetermin am nächsten Tag fertig zu schreiben. Diese Herangehensweise ist einfach nur dumm. Und wenn ich dir jetzt sage: “Fang früher an”, dann wirst du dir denken: “Sind doch noch drei Wochen bis zur Abgabe. Außerdem muss ich heute noch das erledigen … und später treffe ich mich noch mit meinen Freunden..blablabla”. Deshalb möchte ich hier etwas konkreter werden.

Verteile den Schreibprozess über drei Tage

Wennn du deine Texte ohne Hektik und Stress schreiben möchtest, dann musst du das Schreiben einteilen. “Hä, aber was soll man da denn einteilen? Schreibt man nicht einfach drauf los?”. Nein, das machen zwar die meisten Schüler, aber wie du bereits gesehen hast, ist diese Art, Texte zu schreiben, sehr ineffektiv. Ich möchte dir eine neue Herangehensweise präsentieren:

Den ersten Tag verbringst du mit der Recherche. Du schaust dir die Fragestellung an, gehst nochmal durch deine Lektüre und deine Notizen und findest heraus, was du sagen möchtest. Fasse deine Gedanken in einer einfachen Gliederung zusammen. Wenn du fertig bist, dann mache eine Pause. Danach überlegst du dir, was du an deiner Gliederung verbessern könntest. Der Unterschied zu der vorherigen und ineffektiven Methode ist, dass du dir deinem Gehirn Zeit gibst, Dinge zu verarbeiten.

Am zweiten Tag fängst du mit dem Schreiben an. Fertige mithilfe deiner Gliederung einen ersten Entwurf an. Es muss nicht grammatikalisch und stylistisch perfekt sein. Es geht nur darum, dass du deine Argumente in sinnvolle Sätze umformst und sie in einem kohärenten Text zusammensetzt. Wenn du damit fertig bist, dann höre auf.

Am dritten und letzten Tag korrigierst und überarbeitest du deinen Text. Lies dir den Text mindestens zweimal durch. Schaue nach Rechtschreibfehlern, verbessere die Struktur und achte auf abwechslungsreiche Satzanfänge. Das kannst du auf deinem Computer machen. Wahrscheinlich wird es immer noch kleine Fehler geben, aber das ist nicht schlimm. Schließlich druckst du den Text aus und liest ihn dir laut vor. Wenn du es nur stumm liest, dann wirst du Fehler übersehen, also bitte überspringe nicht diesen Schritt.

Diese Methode gilt nicht nur für lange Hausarbeiten, sondern auch für kurze Aufsätze. Du kannst die Sache viel entspannter angehen und dein Text wird viel besser sein. Den Elefanten isst man Stück für Stück. Und das ist auch besser so.

“Aber ich kann nur unter Druck arbeiten…” Wenn du nicht für dein Traumstudium angenommen werden möchtest, dann kannst du so weiter machen wie bisher. Du wirst Stress haben, die Nacht durchmachen und noch mehr Stress haben. So wirst du aber in der echten Arbeitswelt niemals zurechtkommen. Du musst die harte Arbeit hineinstecken. Du musst viel Selbstdisziplin aufbauen. Es führt kein Weg daran vorbei. Tue es einfach!

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